Vergleich PiUSV vs. PiUSV Plus

Unterbrechungsfreie Stromversorgung ist für manche Projekte mit dem Raspberry Pi ein Muss. Aus diesem Grund teste ich in diesem Artikel die beiden Zusatzboards PiUSV und PiUSV Plus und stelle einen direkten Vergleich her. Damit habt ihr die perfekte Grundlage um euch für das richtige Board zu entscheiden. Zu kaufen gibt es die USV Anlagen online.

Vergleich PiUSV vs PiUSV Plus

Vergleich PiUSV vs. PiUSV Plus

Die PiUSV Plus (auch PiUPS+ genannt) ist zwar eine Weiterentwicklung der PiUSV, hat im Gegensatz dazu aber einen leicht anderen Einsatzbereich. Der Hauptunterschied besteht in der Größe. Das Plus Board hat neben zusätzlichen Funktionen auch eine größere Platine. Es ist für Raspberry Pi Modelle ab der Version B+ mit dem vergrößerten GPIO Schnittstelle konzipiert. Nur dort passt die Platine.

Hat man noch älter Raspberry Pi Modelle in betrieb sollte man sich unbedingt die ältere Version des Boards zulegen. Theoretisch ist es schon möglich auch das neue Board auf alten B und A Modellen zu verwenden, ratsam ist es nicht. Man kann weder die komplette Funktion nutzen, noch hält das Board recht gut.

Unterschiedlicher Preis

Sofern man auf die neuen Funktionen wie das Laden über eine externe Stromquelle wie eine Solaranlage oder generell einen Akku als Überbrückung verzichten kann ist auch beim alten Board gut aufgehoben. Besonders wenn es auch eine Frage des Budgets ist, aktuell liegen die beiden mit knapp 10 Euro beziehungsweise knapp 20 Euro fast um das doppelte des Werts auseinander. Sobald man mehrere Pi damit bestücken muss fällt das schon ins Gewicht.

Raspberry Pi USV

Fazit

Beim Vergleich PiUSV mit der PiUSV Plus stellt man fest, dass beide Boards durchaus ihre Berechtigung haben. Da die neue Platine nicht abwärtskompatibel zu den ersten Pi Versionen ist benötigt man für bestimmte Projekte immer noch die PiUSV. Wenn man die neuen Funktionen nicht benötigt und nur die Grundfunktion, also die Überbrückung von kurzen Stromausfällen benötigt, kann man auch jederzeit das alte Board verwenden. Sofern man über längere Zeit mit einem Akku den Pi betreiben will ist klar die PiUPS+ zu empfehlen.

Welches Board habt ihr, oder plant ihr zu kaufen?

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3 Antworten

  1. Mathias sagt:

    Ähm wie? Die alte USV hatt doch den Bug das die Batterien selbst wenn der Strom nicht ausgefallen ist, nach ca. 2 Wochen leer sind… Da würde ich die alte Platine in keinem Fall weiter empfehlen. Die neue UPS Plus ist ganz i.o. hab ich selbst schon getestet.

    ~lg.Mathias~

  2. Wolfram sagt:

    Ich bin seit ein paar Tagen auch Besitzer der Pi USV+. Das Board scheint gut zu funktionieren. Allerdings ist der Support miserabel / nicht existent. Im Forum der Firma gibt es schon lange keine Antworten mehr. Sourcecode gibt es nur für die alte Version der Pi USV.

    Ich habe einen Raspberry Pi 2 mit Raspbian Jessie upgedatet und den i2C im Device Tree aktiviert und auch getestet. Vorsichtshalber habe ich in der Configurationsdatei des piupsmon die Wartezeit zum Shutdown sehr hoch eingestellt. Sobald ich den Pi boote oder piupsmon neu starte, beginnt dieser den Countdown zum Shutdown. Im log wird nur der Countdown eingetragen, keinerlei sonstige Statusmeldung.

    Wenn Du schon viel gute Erfahrung mit der Pi USV+ gemacht hast, wäre es klasse, wenn Du hier ein paar Hinweise zur Inbetriebnahme und zum Testen (Auslesen Spannungswerte …) geben könntest.

    • Wow, gratuliere. Die Firma hinter dem Pi USV+ ist nämlich insolvent. Da hast du sehr viel Glück gehabt noch ein Board zu bekommen. Hab auf Facebook schon sehr viele Kommentare gelesen bei denen Besteller beklagen, dass sie die vorbestellte Hardware nicht mehr bekommen werden.

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