Raspberry Pi – Pi USV

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4 Antworten

  1. Johannes sagt:

    Hi. Interessanter Beitrag. Danke mal wieder. Was ich mich aber frage: Dient die USV wirklich nur dazu, den Pi herunterzufahren??? Viel besser wäre es doch, wenn er noch ca. 2-5 Minuten weiter betrieben werden könnte, um eine kurze Stromunterbrechung zu überbrücken. (Genau das soll ja eien USV eigentlich tun…).
    Wenn ich also einen Stromausfall von 10 Sekunden habe, dann ist es doch doof, wenn der Pi herunter- und sofort wieder hochfährt.

    • Hallo. Nein du hast schon recht, die USV betreibt den Pi weiter. Es wird nur vom Hersteller darauf hingewiesen, dass sie nicht für den Betrieb vom Pi gedacht ist, sondern nur um das System sicher zu beenden.

    • Für die Pi USV gibt es eine Software, die vom Hersteller kostenlos zur Verfügung gestellt wird. In der Konfigurationsdatei kann eingestellt werden wie reagiert werden soll, wenn der Strom weg bleibt. EMail senden, eigenes Script ausführen, Zeit bis zum runterfahren … Also sehr flexibel das Ganze. Der Hinweis auf den Dauerbetrieb bezieht sich eher auf den Betrieb mit dem Batteriehalter, da mit 8 normalen Batterien wegen der relativ hohen Stromentnahme wenn überhaupt 1 Stunde Betrieb möglich wäre.

  2. Ich habe die Pi USV ausgiebig getestet, da es nach den ersten Verkäufen einige Reklamationen gab. Dies lag aber eher daran, dass ich bereits im Dezember 2013 ein erstes Los mit einer etwas wackeligen Firmware vom Hersteller bekam. Die meisten Probleme wurden gefixt. Trotzdem habe ich hier ein paar Punkte, die evtl. berücksichtigt werden sollten, bevor man das Teil kauft:

    Während das Betriebssystem des Raspberry Pi läuft, zieht die Pi USV einen Strom von ca 3,5 mA aus den angeschlossenen Batterien, aus diesem Grund sollte für ständig laufende Systeme ein Akku mit hoher Kapazität angeschlossen werden. Ich empfehle einen Bleigelakku mit 10 Ah für diese Anwendung.

    Die verwendeten Batterien müssen einen Strom von ca. 750 mA für ca. 10 Sekunden liefern können. Billige Batterien können das nicht, es könnte deshalb zu undefinierten Zuständen und Funktionsstörungen kommen.

    Im mitgelieferten Batteriehalter können keine Akkus verwendet werden, da die Spannung von 6 Akkus (7,2 V) nicht für einen sicheren Betrieb ausreichen.

    Die Pi USV verbraucht für die Überwachung logischerweise selbst Strom, das zu verwendende Netzteil zur Versorgung des Raspberry Pi sollte mindestens 1A Strom liefern.

    Die Spannungsregulierung auf der Pi USV ist für einen Dauerstrom vom max. 1A ausgelegt. Ein durch Overvolting / Übertacktung getunter RasPi benötigte bei mir ca. 1,2 A, je nach Fertigungstolleranz kann es bei getunten Systemen zu Abstürzen kommen.

    Mehr Infos dazu habe ich auch auf meiner Seite http://www.raspiprojekt.de Verfügbar gemacht.

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