Raspberry Pi 3

Der neue Raspberry Pi 3 ist da. Genau 4 Jahre nachdem das erste Modell veröffentlicht wurde geht der erfolgreiche kleine Rechner in die nächste Runde. Ich habe für euch alle Daten und Fakten.

Raspberry Pi 3
Quelle: Raspberry Pi Foundation

Raspberry Pi 3

Einige Blogger haben bereits vor dem Wochenende über geleakte Bilder des Rechners und mögliche Hardwarekonfiguration spekuliert. Heute wurde der Raspberry Pi 3 offiziell vorgestellt. Im Handel wird er in wenigen Tagen verfügbar sein.

Hardware

Der neue Pi hat folgende aktualisierte neue Hardware:

  • WLAN Modul mit 802.11n Kompatibilität
  • Bluetooth 4.1
  • eine 1.2 GHz 64-bit Quad-Core ARM Cortex-A53 CPU
  • neue GPU mit freiem Grafiktreiber

Die Platine basiert im wesentlichen auf der des Modell 2, jedoch wurden gut sichtbar die LED neu positioniert. Das war nötig, damit die WLAN Antenne in der Platine eingebaut werden konnte. Man erkennt auf der Rückseite sowohl das WLAN als auch das Bluetooth Modul. Die neue 64-bit CPU läuft noch mal um einiges schneller als jene des Raspberry Pi 2, es wird eine 10 mal schnellere Rechenleistung als beim Modell 1 angegeben.

Die GPU ist die Videocore IV 3D, welche eine Kompromisslösung ist, da es dafür freie Treiber gibt. Getacktet wird diese nun mit 400 MHz statt der zuvor verwendeten 250 MHz

Der Micro-SD Slot wurde ebenfalls überarbeitet. Man muss jetzt die kleine SD Karte herausziehen, Unabsichtliches entfernen durch einen leichten Druck ist somit nicht mehr so einfach möglich. Das ist übrigens die selbe Halterung wie beim Raspberry Pi Zero.

Negatives

Aus meiner Sicht weniger toll ist, dass man ein neues, stärkeres Netzteil benötigt. Genau genommen benötigt man eines, dass mindestens 2,5 Ampere liefert. Wegen der höheren Stromstärke wird der Pi auch einen leicht höheren Stromverbrauch haben. Wieviel der tatsächlich ausmacht werde ich wie gewohnt messen.

Der Arbeitsspeicher ist wie gewohnt mit 1 GB eher konvertionell, es wird ja schon länger eine Erhöhung gefordert. Das wird wohl erst beim nächsten Modell so weit sein.

Fazit

Die meisten Bastler wird der Raspberry Pi 3 gefallen, denn die Anbindung an andere Geräte über das WLAN oder Bluetooth war bisher nur umständlich durch kompatible USB Sticks möglich. Die eingebaute Open Source Lösung beseitigt so viele mögliche Probleme, man kann sich sofort auf das eigentliche Projekt stürzen!

Was denkt ihr, kann man sich das neue Modell bedenkenlos kaufen? Wo würdet ihr den Rechner einsetzen?

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2 Antworten

  1. Werner F. sagt:

    Ich habe leider erst nach dem Erhalt den veränderten Kartenslot festgestellt.
    Für mich stellt dies ein absolutes ko-Kriterium dar. Eingebaut in ein Gehäuse lässt sich so die Karte praktisch nicht mehr entfernen!

    • Dani sagt:

      Das stimmt! Mich stört das auch sehr, aber mit Schraubenzieher und leichtem hin- und herwackeln lässt sich die sd karte schon entfernen.

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