Raspberry pi 4 Hitzeproblem gelöst

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11 Antworten

  1. Schappenberg sagt:

    Sogar in MagPi84 war Artikel darüber, dort wurde der FAN SHIM vorgestellt. Ursprünglich wollte ich mit den RPi4 für mein Mame Cabinet zulegen, inzwischen bin ich mir aber nicht mehr sicher ob ich lieber doch auf die nächste Version warten soll …

  2. Stefan sagt:

    Danke für die Infos. Als ich die Daten des neuen Pi 4 gelesen habe, dachte ich mir schon, dass dem unter Volllast schnell mal heiß werden könnte. Der Artikel liefert nun Bestätigung. Wenn ich mir den Pi 4 bestelle, ist also eine aktive Kühlung sehr zu empfehlen und bei der der Bestellung mit dabei.

  3. Lieber Herr Ziegelwanger,

    auf meiner Webseite progpi.de habe ich 2 Blogbeiträge zur Pi 4 Hitzeproblematik verfasst. Darunter ist auch ein Kupferzylinder, der eben deutlich mehr leistet als die üblichen winzigen Kühlkörper, die oft nur mit Doppelklebeband verkauft werden. Im „Vollausbau“ komme ich im 60 Min Stresstest auf unter 50°C – rein passiv versteht sich….

    Viele Grüße
    H. Schmidt

    • Werner Ziegelwanger sagt:

      Hallo Herr Schmidt!
      Ich wusste nicht, dass Sie auch bloggen. Eine sehr interessante Lösung haben Sie da gebaut.
      Ihr Buch hat mir übrigens sehr gefallen (Link auf die Rezension).
      Danke für das Kommentar!

  4. Hallo Herr Ziegelwanger!
    Sie beginnen Ihre Ausführungen mit: „Ich habe das Raspberry Pi 4 Hitzeproblem gelöst.“ Die Behauptung trifft nicht zu und ist deutlich daneben. Sie haben lediglich aufgeschrieben, was jeder der einen RPi 4B schon benutzt hat, auch sofort festgestellt hat. Die Feststellung lautet: Mit vorhandenen Mitteln (Kühlkörpern, Alugehäuse) für passive Kühlung oder Lüfter für aktive Kühlung kommt man trotzdem nicht sehr weit. Ich habe ein 64-Bit Ubuntu (unofficial) auf einem RPi 4B mit 4GB RAM laufen und da geht z.B. passive Kühlung gar nicht. Selbst im Leerlauf steigt die CPU-Temp. auf 80°C. Mit Lüfter sinkt sie zwar auf 60°C, aber die billigen 5V Lüfter sind nicht für den Dauereinsatz geeignet. Es kommt relativ schnell zu einer entsprechenden Geräuschentwicklung. Was ich jetzt probieren werde, ist eine temperaturabhängige Lüftersteuerung. Die soll sich erst bei einem festgelegten Wert einschalten und dann auch wieder ausschalten. Evtl. in einem gewissen Bereich unterhalb des Schwellenwertes mit geringerer Spannung für eine Drehzahlreduzierung sorgen. Damit wären die Geräuschentwicklung und die Lagerbelastung geringer. Wenn diese Variante funktioniert, werde ich auf meiner Website darüber berichten.
    Viele Grüße
    Detlef Gebhardt

  5. Heimo Wissing sagt:

    Hallo,

    Auch ich war von der Hitzeentwicklung des Pi 4 sehr überrascht, mehr noch vom offiziellen Gehäuse, das anscheinend als Thermoskanne geplant war und nicht an die Aunforderungen des Pi4 angepasst ist. Nirgendwo wird der 4er so heiß, man hat zudem keinen Zugang zur GPIO Leiste. Ich betreibe einen mit 2GB und einen mit 4. Mit „Kühlkörpergehäusen“ ohne Lüfter und bin ich bislang hingekommen. Anfangs dachte ich, es reicht auch mit denen nicht, die 70° wurden schnell erreicht. Ich habe aber den Eindruck, dass das Power Management weiter verbessert wurde, da jetzt im Betrieb meist nur 60 – 62 ° erreicht werden. Ein Versuch mit einem zuvor bestellten „Kühlkörpergehäuse“ mit Lüftern wurde abgebrochen, weil zu laut. Schade, dass ein gutes Produkt ohne entsprechend angepasste Peripherie auf den Markt geworfen wurde. Ich weiß nicht warum das so überhastet geschah, ich vermisse auch sehr die USB-Bootfähigkeit.

    Grüße
    H. Wissing

  6. diggi sagt:

    Hi zusammen,

    ich bin ueber ein YT Vergleichsvido (https://www.youtube.com/watch?v=vkLr08K0c1E) auf das passiv gekuehlte Rpi4-Case flirc (https://flirc.tv/more/raspberry-pi-4-case) gestossen und bin total begeistert davon!
    Keine stoerenden Lueftergerausche und der Rpi4 bleibt tatsaechlich angenehm kuehl auch unter teilweise hoher Last.
    Ich habe mehrere Rpi4 mit dem Case im Einsatz (sosowhl stationaer als NAS Marke Eigenbau, als auch unterwegs als Pentest-Box bei Kunden) und bin sehr zufrieden damit!

    Wer also fuer eine weitere Alternative offen ist, dem kann ich das Case wirklich nur ans Herz legen.

  7. fex sagt:

    Moin Moin,

    Man findet ja diverse Tutorials wie & wo man Kühlkörper auf den Raspby 4 aufkleben sollte – aber kenn jemand ggf. eine Anleitung, wie man die Klebekühlkörper zerstörungsfrei wieder entfernt?
    Da die Kühlkörper alleine nicht ausreichen und der mit dem Gehäuse mitgelieferte Lüfter unglaublich laut ist würde ich gerne auf ein Passiv-Kühlgehäuse umsteigen. Dabei sind die aufgeklebten Kühlkörper definitiv im Weg…

  8. Georg Oberleitner sagt:

    Das einzige was wirklich hilft ist „GeeekPi Raspberry Pi 4 Gehäuse mit Ice Tower Kühler CPU Lüfter für Raspberry Pi 4 Modell B“. Der Kühler hälst die Temparatur bei ca. 40 bis 45 Grad, im Leerlauf auch darunter. Ich habe es bisher nicht geschafft (Dauerserien hoch auflösend schauen), den Raspi4 auf 50 Grad zu bekommen.

  9. LSDarko sagt:

    Ich habe mir eigene Kühlkörper gebastelt. Einfach zwei Muttern zusammen auf den CPU gelegt. Ich hatte keine Leitpaste, aber die bringt auf auf so einer kleinen Fläche, denke ich, sowieso nichts. Ich hatte keine Lust mir extra Kühlkörper zu bestellen, die Teile sind doch ein Witz. Oder nicht?! Die sehen zwar hübsch aus, aber ob die wirklich so einen unterschied machen, weiß ich nicht. Doch meine zwei Muttern halten den CPU aufjedenfall kühl, da bin mir sicher. Es sieht halt alles sehr instabil aus. Doch da lass ich mir noch was einfallen. Vielleicht schneide ich am Deckel des Gehäuses ein Loch sodass die Muttern genau da rein passen, da kann dann auch nichts verrutschen. Das Loch ist natürlich genau über der Stelle wo der CPU sitzt. Was haltet ihr von dieser Idee? Ach ja, ich habe auch so einen kleinen Tischventilator, den halte ich permanent auf den Pi. 😅😅😅

    • Werner Ziegelwanger sagt:

      ein selbst gebauter Kühlkörper ist toll! Insbesondere mit altem Kupfer lässt sich so schnell mal ein nett aussehender und günstiger Kühlkörper bauen. Vor vielen vielen Jahren haben sich die Benutzer vom Commodore 64 auch selber Kühler für die 6510 CPU und dem Grafikchip gebastelt 😉

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