Acryl 3D Drucker

Die ersten Erfolge mit meinem neuen 3D Drucker lassen mich bereits nach neuen Möglichkeiten umsehen. Es ist unfassbar wie viele unterschiedliche Modelle und Ansätze es in der Welt des 3D Drucks bereits gibt. Neben den Geräten gibt es auch beim Druckmaterial große Unterschiede. Schließlich gibt es sehr viele Arten von Kunststoffen, alle für bestimmte Einsatzgebiete. Da ist es wenig überraschend, dass es auch eine Vielzahl unterschiedliche Geräte und Techniken gibt.

Acryl 3D Drucker

Besonders interessant ist der Acryl 3D Drucker, der neben PLA und ABS auch zahlreiche andere Kunststoffe drucken kann. Folgende zusätzliche Kunststoffe werden unterstützt:

  • PA (Polyamid)
    hat eine hohe Zähigkeit und Festigkeit und ist resistent Gegenüber einer Vielzahl an organischen Lösungsmitteln.
  • HIPS (High Impact Polystyrene)
    kennt man vom Namen eher weniger. HIPS basiert auf Kautschuk und findet man zum Beispiel in Gehäuse von Computern.
  • WOOD (Wood-Plastic-Composite)
    ist ein Kunststoff der, wie der Name vermuten lässt, aus Holz bzw. Holzmehl hergestellt wird. WOOD wird auch als WPC bezeichnet und sieht im gedrucktem Zustand annähern wie echtes Holz aus.
  • PVC (Polyvinylchlorid)
    ist einer der ersten Kunststoffe und von Schallplatten beziehungsweise Fußböden bekannt. Er ist hart und spröde oder durch Zugabe von Weichmachern weich und formbar.

Im Gegensatz zu vielen anderen Modellen hat man hier eine sehr hohe Flexibilität was die Materialien angeht. Leider ist es nicht so einfach diese als Filament im Handel zu bekommen, da vor allem ABS und PLA üblich sind. Wenn man sich aber näher mit dem Thema 3D Druck beschäftigt muss man über kurz oder lang neue Materialien ausprobieren. Für den ersten Schritt ist da ein günstiger Acryl 3D Drucker eine gute Investition.

Fazit

Es ist unglaublich wie viele unterschiedliche Arten von Kunststoffen es bereits gibt. Als Konsument fragt man da selten nach woraus der Kunststoff tatsächlich besteht. Hat man vor selber zu drucken, dann muss man sich damit auseinandersetzen. Jeder Kunststoff hat andere Eigenschaften und so entscheidet zuletzt das Modell beziehungsweise dessen Einsatzgebiets über die Art des Materials. Hat man da einen flexiblen Drucker wie den Acryl 3D Drucker, dann ist es recht einfach auf ein großes Spektrum an Stoffen zu setzen.

Was denkt ihr darüber? Habt ihr abseits von ABS und PLA schon Erfahrungen mit anderen Kunststoffen gemacht?

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1 Antwort

  1. Markus sagt:

    Die Idee mit dem Wood-Plastic-Composite finde ich genial. jetzt kann man sich dan schon bald die ersten Möbel Drucken.
    Wobei man auch sagen muss, dass wenn man schon auf der Suche nach anderen Materialien als Plastik immer auch noch mal schauen sollte ob man für das Produkt wirklich einen 3D Drucker benötigt. Viele Formen können ja auch gefräst werden und mit sogenannten CNC (Computerized Numerical Control) Fräsen (siehe z.B.
    cnc-outlet) auch genauso per Computerprogramm eingegeben werden wie bei den Druckern. Das wrid nämlich oft übersehen. 3D drucken klingt so gut, dass niemand fragt ob man die gewünschten Produkte überhaupt drucken muss…

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