Raspberry Pi mit Micro SD Karte betreiben

Die Raspberry Pi Benutzer kennen das: der Raspberry Pi passt perfekt ins Gehäuse, nur diese doofe SD Karte schaut heraus. Arbeitet man viel mit dem Pi kann es so schnell passieren, dass man die SD Karte aus dem Kartenschacht herausbricht, ich habe bereits darüber in einem Artikel geschrieben. Aus diesem Grund kann man beispielsweise auf eine perfekt auf den Pi zugeschnittene Mini SD Karte setzen oder aber man legt sich einen Adapter zu für eine Micro SD Karte.

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Die Raspberry Pi Micro SD Karte

Ein recht komplizierter Titel, aber mit diesem Adapter für Micro SD Karten kann man diese extrem platzsparend verwenden. Die Karte hat auf der einen Seite die bekannten Kontakte einer SD Karte, auf der Rückseite befindet sich eine Micro SD Karten Halterung. Diese kennt man aus diversen mobilen Geräten wie zum Beispiel Smartphones. Die Montage der Micro SD Karte funktioniert auch genau so wie beim Handy, die Halterung kann geöffnet und danach verriegelt werden.

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Was kann dieser Adapter, was kann er nicht?

Rein von der Idee her ist dieser Adapter perfekt. Der Raspberry Pi ist damit mit eingesteckter Karte gleich ein ganzes Stück kürzer! Außerdem schließt er auf der Rückseite nun fast bündig ab, es besteht somit keine Gefahr mehr, dass man durch Druck auf die Karte diese aus der SD Kartenhalterung herausbricht. Das ist mir leider einmal beim Herausnehmen meines Raspberry Pis aus dem Gehäuse passiert, daraufhin musste ich die Halterung reparieren.

Eines fällt jedoch schon beim Einstecken auf: der Pi ist weniger lang, aber um die dicke einer Micro SD Karte höher. Auf den ersten Blick fällt das kaum auf, wird aber problematisch, wenn man den Pi in ein ohnehin schon enges Gehäuse geben will. Ich habe das bei meinen Standardgehäusen nicht geschafft. Anbei zwei Bilder meiner Tests.

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Links habe ich das bei meinem Standardgehäuse probiert. Dieses lässt sich zwar normal schließen, der Ausgang für die Stromversorgung passt aber nicht mehr mit dem Stecker am Raspberry Pi zusammen. Sofern man dieses nicht größer macht (was ich bereits gemacht habe) kann man den Strom nicht anschließen. Beim rechten Bild ist das zuletzt vorgestellte Aluminiumgehäuse zu sehen. Dieses hat eine Öffnung für den Kartenschacht. Sehr intelligent, denn damit kann man den Adapter problemlos verwenden.

Betrieb

Über den Betrieb mit dem Adapter kann man nur wenig sagen. Das Wort „problemlos“ trifft es wohl am besten. Mein Raspberry Pi der 24 Stunden, 7 Tage die Woche läuft ist auch mit dem Adapter nach wie vor immer erreichbar und die Schreibgeschwindigkeit und Zuverlässigkeit ist wie gewohnt hervorragend. Einzig über mehr Speicherplatz kann ich mich freuen, denn meine Micro SD Karte habe ich aus meinem alten Handy ausgebaut. Sie hat ganze 32 GB Speicher!

Fazit

Falls man sich schon länger über die dumme Konstruktion mit der viel zu großen SD Karte ärgert, dann sollte man bei diesem Adapter zuschlagen. Er ist auch eine gute Wahl, wenn man noch Micro SD Karten zuhause herumliegen hat. Von der Qualität und Leistung beim Raspberry Pi gibt es keinen Unterschied zu normal großen SD Karten. Es gibt eigentlich nur einen wesentlichen Vorteil, der Pi schließt dank dem kleinen Adapter bündig ab und ist somit kürzer als gewohnt.

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