Raspberry Pi mit Solar Panel betreiben – Teil 3

Nach der Theorie zum Thema Raspberry Pi und Sonnenenergie und eine Aufstellung möglicher Konfigurationen möchte ich nun meine Lösung präsentieren. Meine Grundidee war das best Mögliche herauszuholen, dafür jedoch möglichst wenig dafür zu zahlen. Man muss natürlich immer in Betracht ziehen, das es sicher noch billiger geht, aber die Qualität soll ja nicht darunter leiden. Ziel ist den Raspberry Pi möglichst lange und ohne Ausfälle autonom nur mit Sonnenenergie zu betreiben. Dafür habe folgende Hardware gefunden.

Raspberry Pi Solar Panel

Das Solar Panel

Als Solar Panel verwende ich das EasyAcc Solar Ladegerät, welches nach meiner Recherche vom Preis/Leistungsverhältnis das beste verfügbare war. Vor allem der attraktive Preis war bei mir der Kaufgrund. Das Solar Ladegerät hat einen USB Port und liefert bei direkter Sonneneinstrahlung genug Energie um den Raspberry Pi zu betrieben. Die Verpackung ist zwar etwas billig, auch ist gar keine Anleitung dabei, jedoch funktioniert das Solar Panel direkt ohne Probleme. Die Zellen sind in eine stabile und wetterfeste Tasche eingenäht und dort auch wasserdicht verpackt. Diese Tasche lässt sich einfach zusammenfalten und mitnehmen.

Der Stützakku

Als Stützakku habe ich mich für einen der selben Firma entschieden: EasyAcc 10000mAh PowerBank. Das ist aber zufällig und ich will hier auf keinen Fall die Firma EasyAcc besonders erwähnen. Wichtig war für mich, dass der Akku mit 10000mAh genug Leistung mitbringt um meine Handy und auch mein iPad zu laden. Außerdem hat er genug Leistung um den Raspberry Pi sicher über den Tag mit Strom zu versorgen.

Die PowerBank zeigt auch sehr schön den Ladezustand an, so kann ich im schlimmsten Fall, sollte er über den Tag zuwenig geladen haben auch schnell ein Netzteil anstecken. Dieses ist zwar im Lieferumfang nicht dabei, aber normalerweise hat man als Smartphone Besitzer sowieso ein Micro USB Ladegerät zuhause herumliegen.

Mobilität

Insgesamt gefällt mir meine Zusammenstellung sehr gut. Der Akku kann auch alleine als Stützakku für meine anderen mobilen Geräte verwendet werden, Der Raspberry Pi wird mit diesem Akku selber zu einem mobilen Gerät und kann endlich überall hin mitgenommen werden. Das Solar Panel lädt mir entweder den Akku, oder versorgt mir den Raspberry Pi direkt mit Strom. Damit bin ich nun sehr flexibel unterwegs.

Raspberry Pi Solar2

Test

Beim ersten Test funktionierte alles wunderbar. Das Solar Panel liefert genug Strom um den Pi zu versorgen. Auch den Akku kann es laden, wobei ich annehme, dass es um einiges langsamer geht als über die Steckdose. In den nächsten Wochen werde ich den Dauerbetrieb testen und auch darüber berichten.

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6 Antworten

  1. Michael Meyer sagt:

    Hallo Werner,

    ich bin schon etwas länger großer Fan von deinen Blog speziell die Themen Raspberry gefallen mir sehr gut. Das letzte Thema SolarEnergie in Verbindung Raspberry finde ich Klasse! Ich werde mir deine „Erfindung“ selbst nachbauen.

    Persönlich fände ich das Thema Raspberry in Verbindung BitCoin und SolarEnergie sehr spannend. Es gibt zwar einige Beiträge aber gerade Grundlegendes vermisse ich sehr stark. Vielleicht kannst du hierzu einen Beitrag schreiben. So dass auch andere von dem Wissen profitieren.
    Das wäre Klasse!

    Schöne Grüße

    Michael

  2. Michael sagt:

    Hallo an alle die dies lesen.
    Solar /Akkuversorgung für Raspberry finde ich sehr interessant.
    Meine Frage:
    Kann ich das vorgestellte Solarmodul mit Akku permanent verbinden und gleichzeitig auch den Raspberry betreiben,
    also endlos Pufferbetrieb?
    Oder gibt es hierfür eine andere, preiswerte Lösung?
    Für eine Antwort bin ich sehr dankbar!

    • Hallo, also theoretisch sollte das gehen! Leider erlaubt das Panel aber gerade mal den einfachen Betrieb vom Pi und das auch nur bei Sonnenschein. Da aber auch die Nacht dazukommt und es ja auch Tage ohne Sonnenschein gibt braucht man für so einen Betrieb ein viel leistungsfähigeres Solarmodul. Ich denke mal eine Fläche von 4-5 facher Dimension sollte hinkommen. Wie in dieser Artikelserie beschrieben wäre ein ca. 120 Watt Panel ideal. Das ist jedoch entsprechend größer und teurer. Jedoch für eine Montage am Dach/Haus viel besser geeignet. Sobald das Budget das zulässt werde ich das auch testen! Als Akku wäre da auch ein größerer, also eine Blei Batterie (Autobatterie) besser.

  3. palsch sagt:

    Hallo,
    wollten Sie nicht noch einen Laderegler einbauen? Der ist hier näml. nicht explizit genannt, wäre mir aber wichtig wenn ich das Projekt nachbaue…

  4. Rainer Bröckelmann sagt:

    …und nun der „Stromfresser“ Monitor. Bei 10 Zoll mit angeblich 6 W und 12 V 😉

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