Blog Boosting

In den letzten Wochen habe ich das Buch Blog Boosting gelesen und sehr viel rund um das Thema Blogging dazugelernt. Obwohl ich mittlerweile fast 3 Jahre als Blogger tätig bin fand ich trotzdem zahlreiche neue Tipps und Tricks die meinen Blog langfristig besser und für euch Leser interessanter machen.

Blog BoostingMichael Firnkes

Das Buch Blog Boosting von Robert Weller und Michael Firnkes versucht recht umfassend alles Blog boosting RezensionWissenswerte zum Thema Blogs und Blogging in einem Buch zu vereinen. Es richtet sich dabei an Leute die bereits erste Erfahrungen mit einem eigenen Blog gemacht haben, erklärt an vielen Stellen auch für Anfänger geeignet die Themen.

Auf den fast 450 Seiten werden allerhand Techniken beschrieben wie man den Blog verbessert. Besonders hinsichtlich Suchmaschinenoptimierung werden Tipps gegeben und es wird immer wieder auf zusätzliche Module für Blogsoftware verwiesen.

Content is king

Die wichtigste Erkenntnis aus dem Buch ist, dass guter Inhalt wichtig ist. Ein Artikel sollte informativ, gut recherchiert und vor allem einfach zu lesen sein. Es klingt zwar banal, doch alle SEO Maßnahmen werden kaum erfolgreich sein, wenn der zugrunde liegende Artikel schlecht ist oder man ihn nicht gerne liest. Als Blogger muss man sich also nicht nur mit einem Thema gut auskennen, man muss auch schreiben können. Gute Artikel werden von den Suchmaschinen gefunden und gleichzeitig von Lesern auch weiter geteilt. Eine Win-Win Situation – die auch völlig ohne technische Tricks entsteht. Besonders interessant ist auch, dass Google in den letzten Updates solche Inhalte begünstigt – man schafft also auch zukünftig eine solide Basis!

Neben dem Inhalt sollte die Seite auch vom Design her ansprechend sein. Im Buch wird verraten wie man den Inhalt optimal anzeigt (Usability) und durch Analysemethoden (z.B. Analytics) herausfindet wo es Probleme gibt und was man dagegen machen kann. Von der technischen Seite ist heute besonders auf Sicherheit (https), schnelle Ladezeit (Page Load) und mobile Optimierung (responsive Design) zu achten.

Optimierung

Wenn der eigene Blog nun gute Artikel enthält, dann zeigt das Buch recht gut was man für Möglichkeiten hat die Webseite zu bewerben (Marketing), wie man über Social Media und andere Blogger eine Leserschaft anlockt und in der Folge durch Affiliatemarketing und Werbung auch Einnahmen erzielt.

Der Begriff Blogosphäre war mir neu – im Buch wird sehr oft gezeigt, dass Blogger – insbesondere bei ähnlichen Themen – keine Konkurrenten sind. Gerade der offene Austausch von Themen, Ideen und Links schafft eine Win-Win Situation auf die man als professioneller Blogger nicht verzichten will.

Ehrlich sein und Spaß haben

Eine weitere sehr interessante Erkenntnis aus dem Buch war, dass man stets ehrlich zu seinen Lesern sein muss. Als Autor ist man ein Spezialist in dem eigenen Blog Themenbereich. Man muss deshalb auch authentisch erscheinen. Leser merken sehr schnell, wenn dich als Autor das Thema über das du bloggst nicht interessiert. Das führt auch zu der Tatsache, das erfolgreiche Blogger den Blog auch freiwillig schreiben und Spaß dabei haben. Wenn man mit dem Ziel bloggt Geld einzunehmen und den Blog irgendwann teuer zu verkaufen, dann wird das sehr schwer. Die beste Motivation zu neuen spannenden Artikeln ist immer eine Motivation die langfristig Freude bereitet. Spaß am Schreiben und zur Erarbeitung bestimmter Themen ist da eigentlich Pflicht! Reine SEO Blogs die kaum Mehrwert haben und nur für Werbeeinnahmen betrieben werden sind meist schnell enttarnt und werden von Google immer stärker abgestraft.

Nicht zu technisch

Als Kritik könnte man nennen, dass das Buch wenig technisch ins Detail geht. Das ist gewollt, aber gerade Anfänger fangen mit diesem Buch noch nichts an. An relevanter Stelle wird aber auf weiterführende Literatur insbesondere für WordPress verwiesen. Immer wieder werden Module vorgestellt die eigentlich fast ausschließlich für WordPress geeignet sind. Einer der Autoren bloggt selber zumindest mit einem Blog auf Contao. Das Buch richtet sich recht stark an WordPress Benutzer, wobei die Theorie dahinter allgemein gültig ist. Mir persönlich fehlt ein technischer Vergleich unterschiedlicher Blog Software – der Titel Blog Boosting würde ja nahe liegen, dass auch da eine Empfehlung gemacht wird.

Fazit

Es hat Spaß gemacht Blog Boosting zu lesen und die Tipps im eigenen Blog umzusetzen. Bin gespannt ob das langfristig zu noch höherer Klickzahl führt. Ich kann das Buch jedem Blogger empfehlen der bereits einen Blog besitzt aber noch nicht lange bloggt. Man muss sich aber relativ viel Zeit mit dem Buch nehmen und auch viele Tipps erst ausprobieren. Besonders interessant und auch mehrmals erwähnt: nicht jeder Tipp funktioniert bei jedem Thema gleich gut. Das ist stark vom Blog Thema, der Leserschaft und von der Art des Tipps abhängig.

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3 Antworten

  1. Vielen Dank für die tolle Rezension und das sehr positive Feedback. Wenn du einen Tipp nennen müsstest, welcher hat dir am besten gefallen bzw. dir den größten Nutzen gebracht?

    Viele Grüße,
    Robert

    • Hallo Robert, den größten Nutzen hatte ich durch den Tipp auch in der eigenen Themenwelt aktiv zu sein und auch bei konkurrierenden Blogs aktiv zu kommentieren! Das hatte ich bis zu dem Buch gar nicht gemacht. Der Nutzen wird langsam sichtbar – mehr Social Media Kontakte und auch Kooperationen wie z.B. mit einem „Blogtennis“. Tatsächlich macht es sogar mehr Spaß gemeinsam mit anderen Autoren mit ähnlichen Interessen an Artikeln zu arbeiten.
      Bin gespannt wie sich das weiter entwickelt.
      Danke für das interessante Buch!

      • Das freut mich zu hören, Werner. Die Blogosphäre ist ein Gemeinschaftsprojekt, denn ohne „die anderen“ gäbe es sie nicht. 😉 Dieser Gedanke hat schon so manchen Blogger geerdet.

        Falls du Anregungen für die nächste Auflage haben solltest, lass es mich gerne wissen!

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