Analytics Sexyali Referrer-Spam

Bei der routinemäßigen Überprüfung meines Blogs auf Google Analytics habe ich einen merkwürdigen Sexyali Referrer entdeckt. Laut Analytics mehrere Besucher auf meinen Blog mit dem Suchbegriff „sexyali.com„. Das fand ich sehr merkwürdig, gibt es den Begriff doch gar nicht auf developer-blog.net. Eine Recherche brachte interessante Ergebnisse…sexyali Referrer

Analytics Sexyali Referrer

Ich war sehr erstaunt, dass 57 Besucher mit dem Suchbegriff „sexyali.com“ auf meinen Blog gekommen sein sollen, vor allem weil ich diesen Text niemals verwendet hatte. Etwas stutzig machte mich das schon. Also gleich mal Google um Rat gefragt. Es stellte sich schnell heraus, dass es sich hier um ein bereits bekanntes Problem handelte.

Das Problem im Detail

Die Webseite sexyali.com (ich erspare mir bewusst die Verlinkung auf die Seite!) versucht durch Spam gezielt Analytics Traffic auf beliebigen Seiten zu erzeugen. Diesen Angriff bezeichnet man als Referrer-Spam. Diesen Begriff kannte ich bis vor kurzem noch gar nicht. Dadurch soll die eigene Seite beworben und nebenbei das Ranking bei den Suchmaschinen verbessert werden. Das wirkt sich aber negativ auf die eigene Seite aus, da Traffic entsteht der mit unter durch eine kurze Zeitspanne auf der eigenen Seite und einer hohen Absprungrate glänzt. Dies kann zu einer schlechteren Bewertung bei Google führen.

Mein Analytics Account zeigte folgendes Bild:

sexyali
So dramatisch waren bei mir die Auswirkungen glücklicherweise nicht. Die Absprungrate war nicht schlechter als bei manch anderen Schlüsselwörtern und die Zeit, die der Spambot auf der Seite war, war auch recht gut. Trotzdem wollte ich keine verfälschten Ergebnisse.

Maßnahmen gegen Spam und dem sexyali Referrer

Die Reaktion gegen diesen Spam Traffic ist recht einfach. Man kann über die .htaccess Datei Restriktionen für die eigene Seite erstellen, man denke an einen Verzeichnisschutz. Durch den folgenden Code verbietet man dem sexyali.com Bot den Zugriff auf die eigene Seite:

Diesen Code braucht man nur in der .htaccess Datei ergänzen und der Spam sollte ein Ende haben.

Fazit

Als Webseitenbetreiber sieht man mehreren Gefahren ins Auge. Neben bösen Hackern sind auch Bots unterwegs die durch Spam Daten verfälschen. Die sexyali Referrer Spam Angriffe waren mein erster Kontakt damit. Man sollte immer einen wachsamen Blick auf Google Analytics oder alternative Software haben und Unregelmäßigkeiten sofort nachgehen. Oft ist die einzige Möglichkeit gegen Spam oder andere Angriffe ein Block einer IP Adresse oder einer Domain.

Mein Tipp: behaltet eure Analytics Daten im Auge!

Habt ihr auch schon einmal Kontakt mit einem Referrer-Spam Bot gehabt? Wie habt ihr reagiert?

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