Raspberry Pi – Noobs

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2 Antworten

  1. Dirk sagt:

    Ich hab auch noobs auf einer 4gb SD Karte installiert und mich letztendlich für raspian entschieden. Jetzt ist das System soweit eingerichtet und viele Dinge erledigt der raspi zu meiner vollen Zufriedenheit. Leider gibt es jetzt ein Problem: noobs braucht so viel Platz, dass ich raspian schon nicht mehr Problemlos updaten kann, weil die Karte voll ist. Und hier sehe ich den größten Nachteil von noobs: einfach mal sagen ich bleib jetzt bei dem Betriebssystem und brauche noobs nicht mehr funktioniert nicht.
    Ich suche immer noch eine Lösung für einen Linuxanfänger, um den Speicherplatz frei zu geben und das System nicht neu aufzusetzen.

    • Mit lsblk kannst du dir die Partitionen auf der SD Karte ansehen und mit df -h die aktuell in deinem System verwendeten. Bei meiner 8 GB Karte gibt es 5 Partitionen, wobei 1,4 GB für die Daten von Noobs reserviert sind. Mein System hat somit nur ca. 6 GB zur Verfügung. Bei deiner 4 GB Speicherkarte sind das dementsprechend weniger.

      Es wäre nun eine Möglichkeit die Datenpartition von Noobs zu formatieren und neu ins System einzuhängen, nur befürchte ich das hat negative Auswirkungen und dein System startet eventuell nicht mehr.

      Ich denke die beste Lösung ist es, wenn du zuerst einmal ein Backup von deinem System erstellst: http://developer-blog.net/hardware/raspberry-pi-backup/. Dieses würde ich dann auf einer formatieren SD Karte einspielen. Das würde zwar nichts an der Partition ändern, jedoch könntest du dann die Root Partition um den freien Speicherplatz erweitern. Möglicherweise geht das sogar mit raspi-config.

      Das Backup würde ich an deiner Stelle unbedingt machen, am besten du verwendest zum Wiederherstellen eine zweite SD Karte. Möglich ist alles, jedoch als Linuxanfänger relativ schwer! Am einfachsten wäre Daten zu löschen (und Programme deinstallieren) um Platz zu schaffen, aber das wäre keine Lösung sondern bringt dir nur Zeit bis das System wieder durch Logs und Updates voll wird. Ein Beispiel dafür ist sudo apt-get autoclean. Da kann man oft mehrere 100 MB freigeben die durch alte Kernelsources belegt sind. Bei meinem Pi hab ich jedoch nur einige KB damit bekommen.

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