Der Raspberry Pi und Sheldon Cooper

sheldon-cooperDer Prototyp eines Nerds heißt Sheldon Cooper. Man kennt ihn aus „The Big Bang Theorie“, doch nur wenige wissen über seine Leidenschaft als Bastler. Eines seiner Lieblingsgeräte ist der Raspberry Pi, glaubst du nicht? Na dann pass mal auf.

Der Raspberry Pi und Dr. Dr. Sheldon Cooper

Ein Nerd und zweifacher Doktor möchte die volle Kontrolle. Der Raspberry Pi ist dafür perfekt geeignet, schließlich läuft auf ihm Open Source Software…die kann man sich selbst nach eigenen Wünschen zusammenbauen.

Freie Wahl der Software

Ist man so pedantisch veranlagt wie unser Held, dann muss jede Datei an der richtigen Stelle gespeichert werden und das System muss für den Einsatz perfekt geeignet sein. Eine große Auswahl ist deshalb Pflicht. Beim Raspberry Pi hat man die größt Mögliche Auswahl:

  • Linux
    die Standardsoftware basiert auf dem Linux Kernel. Es gibt zahlreiche unterschiedliche Distributionen dir für den Raspberry Pi optimiert wurden. Das sind Raspbian Linux (eine Debian Variante), Fedora, Arch Linux oder für das aktuelle Modell auch Ubuntu.
  • FreeBSD
    eine Weiterentwicklung des BSD Unix Systems welches sehr gut mit Linux kompatibel ist. Auf diesem basiert auch MacOSX.
  • Windows
    Ob Linux Freak oder Microsoft Fanboy – jeder kommt auf seine Kosten, denn Microsoft veröffentlicht mit Windows 10 ein auch für den Raspberry Pi kompatibles System. Man kann dafür unter Visual Studio Apps entwickeln.
  • eigenes Betriebssystem
    wer nichts von fremden System hält kann sich auch sein eigenes Betriebssystem entwickeln. Ein so entstandenes System ist RISC OS. Dieses kann man als Basis verwenden oder als Referenz.

Zuhause die volle Kontrolle

Sheldon verwendet den Raspberry Pi zur Automatisierung seiner Wohnung. Am Samstag um 6:15 Uhr wird er von ihm geweckt, damit er sich pünktlich Doctor Who ansehen kann. Für den Fall, das Penny wieder einmal auf der Couch schläft und er die aktuelle Folge nicht sehen kann wird diese automatisch aufgenommen.

Das Licht in der Wohnung wird schon lange nicht mehr mit altmodischen Lichtschaltern geschaltet, nein dieses ist über den Raspberry Pi gesteuert aus dem Netzwerk und optional auch über das Internet möglich. Nebenbei kann man auch die Stereoanlage aktivieren und „Also sprach Zarathustra“ abspielen.

Mittwoch ist Halo Abend

Besonders wichtig sind auch die regelmäßigen Aktivitäten die ein Nerd wie Sheldon Cooper hat. Als ober er diese nicht ohnehin nicht vergessen könnte schickt der Pi zeitgesteuert auch Informationen dazu über Whatsapp oder per Mail an sein Handy. Besonders wichtig ist dabei die Information an seine Freunde Leonard, Raj und Howard. Diese werden über einen Cronjob punktlich versendet. Somit hat niemand die Ausrede, dass er den Halo Abend am Mittwoch vergessen hat.

Filmabend mit OSMC

Für den Filmabend mit Freunden liefert der am TV angesteckte Raspberry Pi mit OSMC das passende Bild und Ton in Full HD Auflösung. Alles andere wäre eine Beleidigung der Augen. Mit dem OSMC Mediencenter hat Sheldon Cooper die richtige Wahl getroffen. Er kann damit alle gängigen Videoformate ohne Beschränkung abspielen und nebenbei auch noch Musik hören und Bilder ansehen. Auch Streamingkanäle lassen sich so empfangen. Als besonderes Feature kann jeder seine Freunde das System über das Smartphone fern steuern. Bis auf Howard. Sein Telefon ist über eine Blacklist gesperrt.

Fazit

Mit nur wenigen Beispielen wird klar, dass auch Sheldon Cooper ein begeisteter Raspberry Pi Benutzer. Was, ihr glaubt mit das nicht? Beweist mir in den Kommentaren das Gegenteil!

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3 Antworten

  1. tim sagt:

    Ich stimme dir voll und ganz zu xD.

  2. fuchsi sagt:

    Jim Parsons ist aber kein Technikfreak

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