Raspberry Pi Sprachausgabe – der Pi lernt sprechen

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8 Antworten

  1. der Alte sagt:

    Guten Abend. Ich lasse den Raspi jede 1/4 Stunde die Uhrzeit ansagen. Habe das auch mit espeak gemacht, aber während der Ansage wird die Ausgabe immer undeutlicher, als ob die Geschwindigkeit der Ansage langsamer wird. Das ist so nicht zu gebrauchen. Habe jetzt die Stimme von Google abgerufen, gespeichert, setzte mittels bas-script die Ansage zusammen und lasse mit aplay ausgeben. Ist aber immer noch unbefriedigend. Nach einen Neustart ist der Raspi schön still, hat er aber erst einmal geredet ist immer ein ritmisches Blub Blub zu höhren. Genauso ist Internettzuriff zuhöhren. Und ein kreischen und feifen. Sehr lästig. Als ob der Ausgabekanal geöffnet und anschliepend nicht geschlossen wird. Damit Erfahrung?
    MfG der Alte (weil ich so alt bin, nicht weise)

    • das mit der langsamer und undeutlicher werdenden Stimme scheint ein Bug zu sein der bei manchen Systemen auftritt (Quelle).

      • der Alte sagt:

        Danke für die Antwort, es tritt zumindest bei meinen zwei Raspis auf, nicht aber am PC mit Debian. Werde mal auf einen ein anderes Betriebssystem versuchen. Und versuchen, die Quelle zu übersetzten, bin halt alt und hab in der Schule russisch gelernt (das kann ich aber auch nicht richtig, ich komme einfach mit fremden Sprachen nicht zurecht – habs oft probiert).

    • Heiner sagt:

      Die Standardversion von espeak ist nur sehr schlecht zu verstehen.
      Mit mbrola kann man aber recht gute Ergebnisse erzielen. Eine gute Anleitung ist unter http://espeak.sourceforge.net/mbrola.html.
      Die deutsche Stimme de6 ist am besten. Ich habe mbrola unter Intel-Linux schon lange am laufen. Auf dem Raspberry lief mbrola nach der Installation einwandfrei. Die Aussprache ist zu verstehen. Sie ist aber zu schnell. Leider muss man das System überlisten:

      which mbrola

      liefert bei mit /usr/local/bin/mbrola

      sudo su
      /usr/local/bin/mbrola /usr/local/bin/mbrola_bin
      echo „mbrola_bin -t 1.0 $*“ > /usr/local/bin/mbrola
      chmod 755 /usr/local/bin/mbrola
      exit

      Die Sprachausgabe ist dann gut zu verstehen.

  2. Heiner sagt:

    Es geht einfacher.

    Den Workaround mit /usr/local/bin/mbrola_bin kann man sich sparen.

    espeak -v mb-de6 -s 160 -g 6 „Hallo welt, es ist 7 uhr 30“

    liefert ein recht gutes Ergebnis.

    Das Wimmern in der Stimme ist vermutlich der zu geringen Rechenleistung des Raspberry Pi geschuldet. Unter Linux kling es etwas besser. Verwendet man unter Linux allerdings txt2pho klingt es noch besser. Leider ist txt2pho nur als Binärversion für Intel zu erhalten.

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