C64: Aufstieg und Niedergang einer Legende

2 Antworten

  1. DS sagt:

    Sehr schöner Artikel.

    War mein erster richtiger Rechner. Macht auch heute noch Spass auf dem Emulator.

    DS

  2. Uhrkunde sagt:

    Der Artikel liest sich am Anfang spannend, aber da ich fast alle Bücher zum C64 gelesen habe, verliert der Artikel doch sehr schnell an Wertigkeit, wenn man weiter liest. Ausschlaggebend waren nicht die Arcade Geräte, sondern Sinclair Geräte. Tramiel hatte eigentlich immer Angst, Angst vor der Konkurrenz. Er war in Kanada schon bankrott, und Texas Instrument hatte ihn aus dem Taschenrechner Geschäft geworfen. Das alles wollte er nicht noch Einmal erleben. Alles begann nicht mit dem C64, sondern mit dem PET. Und als Sinclair mit seinem Computer Erfolg hatte, einen sehr sehr billigen und so gut wie nutzlosen Computer, und Tramiel mit seinem billigen VIC I Chip einen besseren billigen Computer herstellen konnte (daraus wurde dann der VC-20), tat er es. Der VIC-20 war ein riesiger Erfolg, auch wegen der Tastatur. Der C64 kam später aus einem ganz anderen Grund. Al Charpentier und Charles Winterble bauten den VIC 40 (VIC II), nicht weil sie einen C64 bauen wollten, sondern den besten Grafikchip auf dem Markt… und diesen dann als Chip verkaufen. Erst später, als niemand den VIC 40 haben wollte… haben sie einen Computer draus gemacht.. aus dem TED Projekt. Glücklicher Zufall war das Yannes gleichzeitig einen Soundchip designte, der alles vorherige in den Schatten stellte. Genauso wie der VIC 40 (VIC II) Chip. Den C64 baute dann ein anderes Team rund um Peddle, weil Yannes Prototyp kein richtiger Computer werden konnte. Auf der CES wurde kein C64 gezeigt, sondern nur ein Prototyp, der kein vollwertiger Computer war. Den C64 haben sie dann erst ca. 6 Monate später fertigstellen können (Rekordzeit), aber da Tramiel den Computer eigentlich in 3 Monaten produktionsbereit haben wollte, strich er den Leuten den Bonus, als der C64 fertig war. Deshalb haben so gut wie alle C64 Teammitglieder aus Frust dann Commodore verlassen.

    Das kann man überall nachlesen.

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